sparkassen.bip STEUERUNG 2026: Zwei Veranstaltungen – ein gemeinsames Bild der aktuellen Banksteuerung

Die Anforderungen an die Banksteuerung in Sparkassen verändern sich spürbar: Regulatorik, Zinsumfeld, Eigenkapitalsteuerung und strategische Allokationsfragen müssen zunehmend integriert betrachtet werden. Genau diesen Themen widmete sich der sparkassen.bip STEUERUNG im Mai in Hannover und im Juli in Stuttgart.

An beiden Orten diskutierten Fach- und Führungskräfte aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Lösungsansätze rund um die moderne Gesamtbanksteuerung. Dabei zeigte sich ein einheitliches Bild: Viele Sparkassen beschäftigen derzeit dieselben Fragestellungen.

Austausch zu den gewünschten Formaten im sparkassen.bip Portal

Geschäftsfeldsteuerung, MaRisk und Zinsbuchsteuerung im Fokus

Zum Auftakt beleuchteten Viktor Lutterbeck und Dr. Maren Stroot die Geschäftsfeldsteuerung in der Sparkassenpraxis und schlugen die Brücke zwischen theoretischen Steuerungsansätzen und operativer Umsetzung im Institut. Anschließend ordneten Bernd Bock und Corinna Poggemöller die Auswirkungen der 9. MaRisk-Novelle ein und zeigten auf, welche regulatorischen Entwicklungen aktuell besondere Relevanz besitzen.

Im weiteren Verlauf stand die integrierte Sicht auf die Banksteuerung im Mittelpunkt. Christina Muysers verdeutlichte, wie sich wertorientierte und periodische Perspektiven in der Zinsbuchsteuerung konsistent zusammenführen lassen, ohne zusätzliche Zielkonflikte zu erzeugen. Ergänzend dazu zeigte Sascha Gröne, wie eine optimierte Asset Allocation Ertrag, Risiko und Kapitalbindung nachhaltig verbessern kann.

Einen besonderen Praxisbezug lieferte René Schilling von der Stadt- und Kreissparkasse Leipzig mit seinem Vortrag „Rollout Banksteuerung: Etappenziel erreicht – Herausforderungen bleiben“ in Hannover. Anhand konkreter Erfahrungen aus der Umsetzung wurde deutlich, welche Fragestellungen Sparkassen derzeit bei der Einführung moderner Steuerungsansätze bewegen.

Praxisdialog über Institutsgrenzen hinweg

Die Diskussionen in Hannover und Stuttgart machten deutlich, dass viele Sparkassen vor vergleichbaren Herausforderungen stehen. Entsprechend intensiv wurden unterschiedliche Vorgehensweisen, Erfahrungen und Lösungsansätze diskutiert. Gerade dieser Austausch wurde von den Teilnehmenden als besonderer Mehrwert der Veranstaltungsreihe wahrgenommen.

Mit dem Blick über die eigene Organisation hinaus zeigte Lukas Lahme, wie Wettbewerber ihre Zinsänderungsrisiken steuern und welche Erkenntnisse sich daraus für Sparkassen ableiten lassen. Den Abschluss bildete David Schulze Wintzler bzw. Fabian Hartmann mit Impulsen zur ganzheitlichen Eigenkapitalsteuerung, die heute deutlich mehr umfasst als die reine Optimierung risikogewichteter Aktiva.

Ergänzt wurde das Programm durch die Vorstellung des sparkassen.bip Portals, das den fachlichen Austausch innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe auch zwischen den Veranstaltungen unterstützt.

Gemeinsame Herausforderungen brauchen gemeinsamen Austausch

Die Veranstaltungen in Hannover und Stuttgart haben gezeigt, dass die Weiterentwicklung der Banksteuerung von einem offenen Erfahrungsaustausch profitiert. Regulatorische Anforderungen, Zinsbuchsteuerung, Asset Allocation und Eigenkapitalmanagement lassen sich nicht isoliert betrachten, sondern erfordern einen integrierten Blick auf die Gesamtbanksteuerung.

Mit den Veranstaltungen des sparkassen.bip schafft CP BAP dafür einen Rahmen, in dem aktuelle Entwicklungen gemeinsam eingeordnet, Praxiserfahrungen geteilt und neue Impulse für die eigene Steuerungspraxis gewonnen werden können.

Nächster Austausch: sparkassen.bip PLANUNG & REPORTING

Der nächste Austausch innerhalb der Veranstaltungsreihe steht bereits fest: Mit dem sparkassen.bip PLANUNG & REPORTING rücken neue Planungs- und Reportinglösungen als Fundament moderner Bank- und Vertriebssteuerung in den Mittelpunkt – von der Verschmelzung von Vertriebs- und Banksteuerung in OSPlus-BI über Datenqualität und Reporting-Readiness im S-DWH bis hin zu neuen Berichtsformaten, Steuerungskennzahlen und der Nutzung von Marktpotenzialen in der Vertriebsplanung.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich erneut mit Kolleginnen und Kollegen aus der Sparkassen-Finanzgruppe auszutauschen, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und wertvolle Impulse für Ihre Praxis mitzunehmen.

Hier können Sie sich anmelden:
23. September 2026 | Sparkassenakademie Baden-Württemberg, Stuttgart
01. Oktober 2026 | Courtyard Hannover am Maschsee

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