EBA- und WIFSta-Daten in Sparkassen strategisch nutzen: Wo steht Ihr Kreditportfolio im Vergleich?

Regulatorische Daten und Kennzahlen werden in Sparkassen mit erheblichem Aufwand erhoben und gemeldet. Ihr Nutzen muss jedoch nicht mit der Erfüllung der Meldepflicht enden. Richtig eingeordnet, können die vorhandenen EBA- und WIFSta-Daten zusätzliche Erkenntnisse für die strategische Kreditrisikosteuerung liefern.

Entscheidend ist dabei nicht allein der Blick auf die eigenen Kennzahlen. Zusätzliche Aussagekraft entsteht durch den Vergleich: Wo steht das eigene Institut im Verbands- und Marktvergleich? Welche Besonderheiten zeigt die eigene Portfoliostruktur? Und welche Ansatzpunkte lassen sich daraus für die weitere Steuerung ableiten? Genau hier setzt die EBA-/WIFSta-Vergleichsanalyse an.

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Vorhandene Daten über die Meldepflicht hinaus nutzen

EBA- und WIFSta-Kennzahlen liefern eine umfangreiche Datenbasis zum Kreditportfolio. Für die strategische Steuerung kommt es darauf an, diese Daten methodisch einzuordnen und in den Kontext des eigenen Portfolios zu stellen.

Damit verschiebt sich die Perspektive: Statt die Daten ausschließlich unter regulatorischen Gesichtspunkten zu betrachten, werden sie zur Grundlage für weitergehende Fragestellungen. Wie ist die eigene Portfoliostruktur zu bewerten? Wo zeigen sich Auffälligkeiten oder Risikokonzentrationen? Und wie lassen sich die Ergebnisse für die Kreditstrategie nutzen?

Eine solche Betrachtung setzt eine belastbare Datenbasis und eine konsistente Methodik voraus. Erst dann lassen sich aus einzelnen Kennzahlen Erkenntnisse ableiten, die über die reine regulatorische Betrachtung hinausgehen.

Der Vergleich schafft zusätzliche Orientierung

Eine Kennzahl für sich genommen beantwortet noch nicht die Frage, wie die eigene Position zu bewerten ist. Dafür braucht es einen geeigneten Referenzrahmen.

Eine Vergleichsanalyse ermöglicht es, die eigenen Werte im Verbands- und Marktvergleich einzuordnen. Dadurch wird sichtbar, an welchen Stellen das Institut vergleichbar positioniert ist und wo Abweichungen bestehen.

Der Benchmark ist dabei kein Selbstzweck. Er liefert vielmehr einen Ausgangspunkt für die fachliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Kreditportfolio. Auffälligkeiten können gezielt hinterfragt und einzelne Segmente differenzierter betrachtet werden.

Die zentrale Frage lautet deshalb: Wo steht Ihr Institut im Vergleich?

Mit vorhandenen Daten an der Vergleichsanalyse teilnehmen

Grundlage der Analyse sind die anonymisierten Daten aus der Abfrageschablone „Finanzierungsinfo Lite“. Auf dieser Basis erfolgt eine methodische Einordnung der Ergebnisse im Verbands- und Marktvergleich.

Für teilnehmende Sparkassen entsteht damit die Möglichkeit, die ohnehin vorhandene regulatorische Datenbasis für eine zusätzliche Perspektive auf das eigene Kreditportfolio zu nutzen.

Die Analyse soll insbesondere dabei unterstützen,

  • die eigenen Kennzahlen im Vergleich besser einzuordnen,
  • Besonderheiten der Portfoliostruktur sichtbar zu machen,
  • mögliche Risikokonzentrationen zu identifizieren und
  • Ansatzpunkte für die strategische Kreditrisikosteuerung abzuleiten.

Für eine möglichst aussagekräftige Analyse werden die anonymisierten Daten bis zum 16. Oktober 2026 benötigt.

Vom Benchmark zur institutsspezifischen Vertiefung

Ein Vergleich zeigt zunächst, an welchen Stellen sich eine genauere Betrachtung lohnt. Für Institute, die einzelne Ergebnisse anschließend vertiefen möchten, besteht zusätzlich die Möglichkeit einer institutsspezifischen Analyse.

Diese umfasst eine individuelle Aufbereitung und detaillierte Auswertung der Daten. Dabei können weitergehende Kennzahlen und spezifische Aufschlüsselungen einbezogen werden. Ergänzend erfolgt ein Verbandsvergleich, der sich an Instituten vergleichbarer Größe orientiert.

Die Ergebnisse werden in einer einstündigen Online-Einordnung besprochen. Die Kosten für diese Vertiefungsanalyse betragen 249 Euro.

Damit lässt sich die übergreifende Benchmark-Perspektive gezielt um eine detailliertere Betrachtung der individuellen Portfoliostruktur ergänzen.

Ergebnisse gemeinsam einordnen: Webinar am 2. Dezember 2026

Wie sich EBA- und WIFSta-Daten methodisch für die strategische Kreditrisikosteuerung nutzen lassen, greifen wir auch im kostenfreien Webinar „Strategische Kreditrisikosteuerung durch EBA/WIFSTA-Benchmarking für Sparkassen“ auf.

Am 2. Dezember 2026 von 10:00 bis 12:00 Uhr geht es unter anderem um Datenqualität und Methodik, die Interpretation der Kennzahlen, die Einordnung im Verbund- und Marktvergleich sowie mögliche strategische Ableitungen für das Kreditportfolio.

Darüber hinaus bietet das Webinar Raum für den fachlichen Austausch zu aktuellen Herausforderungen im Umgang mit EBA- und WIFSta-Kennzahlen und ihrer methodischen Nutzung.

Zum Webinar anmelden

Interesse an der Vergleichsanalyse?

Wenn Sie mit Ihrer Sparkasse an der EBA-/WIFSta-Vergleichsanalyse teilnehmen möchten, sprechen Sie gerne die unten genannten Ansprechpersonen an. Sie erhalten von uns die Abfrageschablone „Finanzierungsinfo Lite“, über die Sie uns die für die Analyse erforderlichen anonymisierten Daten zur Verfügung stellen können.

Kontakt

Kontakt

Tobias Hofheinz
T +49 151 10 85 29 96

Lars Kaudel
T +49 151 22 10 56 07

Laura Stien
T +49 175 787 90 14

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