Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch (IRRBB)

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Die Anforderungen an die Messung und Steuerung von Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch werden derzeit auf europäischer Ebene harmonisiert. Auch wenn sich die meisten deutschen Banken und Sparkassen in der Vergangenheit bereits intensiv mit den nationalen Anforderungen der BaFin an das Management von Zinsänderungsrisiken beschäftigt haben, ist eine Überprüfung unabdingbar.

Wir unterstützen Sie dabei Ihr Steuerungssystem so zu entwickeln oder zu optimieren, dass die Leitlinien der EBA zur Steuerung von Zinsänderungsrisiken im Bankbuch (Interest Rate Risk in the Banking Book, IRRBB) erfüllt werden. Ziel ist es, die verschiedenen Ausprägungen des Zinsänderungsrisikos, die Ertrags- und Risikotreiber sowie die Auswirkungen auf die regulatorische Eigenmittelanforderungen transparent zu machen.

Die Aufgaben hängen vom jeweiligen Steuerungskonzept und Geschäftsmodell ab

Die Herausforderung liegt in der Identifzierung der relevanten Themengebiete des IRRBB, die insbesondere vom Geschäftsmodell des Institus und vom aktuellen Steuerungskonzept abhängen. So kann für das eine Institut ein Schwerpunkt in der Modellierung von variablen Positionen inklusive deren Validierung gemäß den Anforderungen des IRRBB liegen. Für ein anderes Institut liegt die Aufgabenstellung in der dualen Sicht von ertrags- und barwertigen Ansätzen. Ein drittes Institut legt den Fokus auf die beiden Risikoarten Basis- und Optionsrisiko.

CP BAP Abbildung Ertrags- und barwertiger Ansatz der Zinsrisikosteuerung

Ertrags- und barwertiger Ansatz der Zinsrisikosteuerung

Bei der komplexen periodischen Zinsrisikosteuerung lauten prominente Aufgaben:

  • Geeignete Planannahmen bzw. Parameter für Volumina, Margen und Zinsen im Einklang mit den IRRBB-Anforderungen
  • Margensensitivitäten für bestimmte Produktcluster mit Blick auf die institutsindividuelle Volumenplanung und geforderter Planung mit konstantem Bilanzvolumen (wie zum Beispiel bei Sichteinlagen oder Ratenkrediten)
  • Berücksichtigung von expliziten und impliziten Optionen und deren Auswirkung auf Volumenänderungen und Neugeschäftsannahmen (wie zum Beispiel das Sonderkündigungsrecht nach § 489 BGB)

CP BAP unterstützt Institute seit vielen Jahren in Fragen der Zinsbuchsteuerung. Neben Fragenstellungen zur Kalkulation, Steuerung und Optimierung von Zinsänderungsrisiken unterstützen wir bei der Interpretation neuer aufsichtsrechtlicher Vorgaben und der Analyse der Auswirkungen. Mit unserem umfassenden bankfachlichen Know-how beraten wir ganzheitlich und beziehen Meldewesen, Treasury, Risikocontrolling sowie Bankcontrolling stets mit ein. Unsere IT-Affinität sichert die erfolgreiche technische Umsetzung.

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