Führung im Vertrieb heißt: den Wandel gestalten

Wie lässt sich Vertrieb im Spannungsfeld zwischen Omnikanalstrategie, Datenzugang und Kundenorientierung zukunftsfähig gestalten? Diese Frage stand im Mittelpunkt des geno.bip VERTRIEB spezial, zu dem sich am 5. November 2025 in Köln rund 60 Vertriebsexpert:innen aus Genossenschaftsbanken trafen. In kompakten Fachbeiträgen und lebhaften Diskussionen ging es um die zentralen Themen von heute: Kundenverhalten, KI-gestützte Beratung, Steuerung im Omnikanalvertrieb, DSGVO-Anforderungen und vertriebliche Potenziale.

Besonders gefreut hat uns der Gastbeitrag von Sascha Golüke, Vereinigte Volksbank eG. Unter dem Titel „KDC der Zukunft – Erfolgsfaktor Mensch trifft Omnikanal. Und rechnet sich“ zeigte er, wie ein konsequent kundenorientiertes und gleichzeitig wirtschaftliches Konzept eines KundenDialogCenters (KDC) aussehen kann – und warum der Faktor Mensch dabei entscheidend bleibt.

Impulse, Praxisbeispiele und kollegialer Austausch prägten das geno.bip VERTRIEB spezial 2025 in Köln.

Kundenverhalten & Omnikanalstrategie

Philipp Sturm eröffnete den Fachtag mit einem Blick auf das veränderte Kundenverhalten und die Konsequenzen für Omnikanalstrategien in Genossenschaftsbanken.


Anschließend zeigte Sascha Golüke am Beispiel der Vereinigten Volksbank eG, wie Kundenerwartungen, Prozessoptimierung und Wirtschaftlichkeit in einem modernen KDC zusammenwirken – und dass persönliche Ansprache und digitale Effizienz keine Gegensätze sind.

Steuerung & Reporting im Omnikanalvertrieb

Wie können Vertriebsaktivitäten kanalübergreifend geführt und gesteuert werden?
Philipp Sturm und Ralf Müller präsentierten praxisnahe Beispiele zu Zielkarten und Berichtswesen als Führungsinstrument im Omnikanalvertrieb.
Dominik Scheers zeigte ergänzend, wie Reporting-Strukturen genutzt werden können, um Kundenreisen sichtbar zu machen und Verbesserungspotenziale zu erkennen.

Datenzugang, DSGVO und Automatisierung

Ein weiterer Themenschwerpunkt widmete sich den rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen moderner Vertriebsarbeit. Ralf Müller leitete mit einem Erfahrungsaustausch zu „DSGVO und Vertrieb“ ein und machte deutlich, wie Datenschutzanforderungen mit effizienten Prozessen vereinbar sind.
Im Anschluss diskutierten Stephan Ahlmeyer und Lars Greven, wie generative KI heute schon im Vertrieb eingesetzt werden kann und welche Chancen sich dadurch für die Beratung der Zukunft eröffnen.

Identifikation und Hebung von vertrieblichen Potenzialen

Zum Abschluss des Tages stellten Dominik Scheers und Michael Iglinski vor, welche Rolle der Banking Workspace als zentrale Plattform für die Kundenberatung spielt. Anschließend zeigte Philipp Sturm, wie sich konkrete Potenziale im Privat- und Firmenkundengeschäft ableiten und erfolgreich umsetzen lassen – stets mit Blick auf den Mehrwert für Kund:innen und Bank.

Vertrieb im Wandel – gemeinsam gestalten

Der geno.bip VERTRIEB spezial 2025 machte deutlich: Vertrieb in den Genossenschaftsbanken ist im Wandel. Neue Technologien, veränderte Kundenerwartungen und regulatorische Anforderungen treffen auf gewachsene Strukturen – und bieten zugleich große Chancen. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie praxisnaher Austausch und kollegiale Diskussion den gemeinsamen Fortschritt fördern können.

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Michael Iglinski
T +49 160 708 85 65

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