KI-Assistenten in GenoGPT, M365 Copilot & Co.: Wie Genossenschaftsbanken jetzt Wirkung im Arbeitsalltag erzielen

Generative KI ist in vielen Genossenschaftsbanken angekommen. Mit GenoGPT, M365 Copilot oder anderen Plattformen stehen leistungsfähige Werkzeuge zur Verfügung. Dennoch zeigt sich in vielen Häusern ein ähnliches Bild: Die Technologie ist vorhanden, der nachhaltige Nutzen im Arbeitsalltag bleibt jedoch häufig hinter den Erwartungen zurück.

Den Unterschied macht nicht die eingesetzte KI-Technologie, sondern ihre Überführung in wiederverwendbare KI-Assistenten, die auf konkrete operative Herausforderungen der Fachbereiche zugeschnitten sind.

Abbildung: Vorgehensmodell zur Integration von KI-Assistenten

Der eigentliche Hebel liegt nicht in der Technik

Viele Institute beginnen mit ersten Pilotprojekten oder übernehmen vorhandene Prompt-Vorlagen. Dadurch entstehen zwar erste Anwendungsfälle, eine breite Nutzung bleibt jedoch häufig aus.

Produktive KI-Assistenten zeichnen sich dadurch aus, dass sie wiederkehrende fachliche Aufgaben zuverlässig unterstützen. Sie helfen beispielsweise bei der Aufbereitung regulatorischer Informationen, erstellen Entwürfe für Entscheidungsvorlagen oder unterstützen die Vorbereitung von Kundengesprächen.

Der Mehrwert entsteht dabei nicht nur durch Zeitersparnis, sondern vor allem durch eine einheitliche Qualität der Ergebnisse und einen besseren Informationsfluss innerhalb der Organisation. Laut einer aktuellen Studie der Boston Consulting Group erreichen bereits 42 % der befragten Mitarbeitenden durch den Einsatz von KI eine Zeitersparnis von mindestens acht Stunden pro Woche.

Warum Copy & Paste keine nachhaltige Strategie ist

Viele KI-Assistenten entstehen heute durch das Kopieren bereits vorhandener Lösungen. Für einen produktiven Einsatz reicht das jedoch selten aus.

Jede Genossenschaftsbank muss Antworten auf einige grundlegende Fragen finden:

  • Für welche Aufgaben und Prozessschritte lohnt sich ein KI-Assistent wirklich?
  • Welche konkreten Verbesserungen und Ziele versprechen wir uns vom Einsatz?
  • Wie erkennen Mitarbeitende den Mehrwert und nutzen KI-Assistenten im Alltag?
  • Welche Governance-Strukturen werden benötigt?
  • Welche regulatorischen Anforderungen müssen berücksichtigt werden?

Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, entsteht ein tragfähiger Einsatz im Arbeitsalltag.

Der Einsatz von KI-Assistenten in der Praxis

Erfolgreich konzipierte KI-Assistenten unterstützen Mitarbeitende bei zahlreichen wiederkehrenden Aufgaben, beispielsweise bei der:

  • Vorbereitung von Kundengesprächen
  • Zusammenfassung neuer BaFin-Rundschreiben oder MaRisk-Änderungen
  • Aufbereitung von Release-Informationen
  • Erstellung bankindividueller Kundenkorrespondenz
  • Beantwortung fachlicher Fragen auf Basis interner Richtlinien und Dokumentationen

Dabei entwickeln sich KI-Assistenten vom Experiment zu einem festen Bestandteil der täglichen Arbeitsorganisation.

Laut einer aktuellen Studie der Boston Consulting Group erreichen bereits 42 % der befragten Mitarbeitenden durch den Einsatz von KI eine Zeitersparnis von mindestens acht Stunden pro Woche. Dabei entsteht der Mehrwert jedoch nicht nur durch Zeitersparnis, sondern vor allem durch eine einheitliche Qualität der Ergebnisse und einen besseren Informationsfluss innerhalb der Organisation.

Governance  stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar

Mit zunehmender Anzahl von KI-Assistenten steigen auch die Anforderungen an Steuerung, Qualitätssicherung und organisatorische Rahmenbedingungen. Für einen sicheren und nachhaltigen Einsatz müssen Anwendungsfälle im Kontext des EU AI Act eingeordnet sowie Datenschutz- und Datenklassifizierungsanforderungen berücksichtigt werden. Ebenso sind klare Qualitäts- und Freigabeprozesse erforderlich, die festlegen, wie KI-Assistenten entwickelt, geprüft und produktiv eingesetzt werden. Gleichzeitig braucht es einen verantwortungsvollen Umgang mit Halluzinationsrisiken sowie eindeutig definierte Zuständigkeiten für Betrieb, Pflege und Weiterentwicklung der Assistenten. Erst wenn diese organisatorischen und regulatorischen Voraussetzungen geschaffen sind, kann Künstliche Intelligenz dauerhaft produktiv und vertrauenswürdig im Bankalltag eingesetzt werden.

Vom einzelnen Assistenten zur skalierbaren KI-Unterstützung

Der größte Nutzen entsteht nicht durch einzelne Pilotprojekte, sondern durch einen strukturierten und ganzheitlichen Ansatz.

Erfolgreiche Genossenschaftsbanken entwickeln ein gemeinsames Zielbild, identifizieren systematisch neue Einsatzmöglichkeiten und befähigen ihre Fachbereiche, eigene Ideen für KI-Assistenten zu erarbeiten und innerhalb der Bank zu vernetzen.

So entstehen nachhaltige Produktivitätsgewinne statt einzelner Insellösungen.

KI-Assistenten gemeinsam wirksam machen

CP BAP unterstützt Genossenschaftsbanken dabei, KI-Assistenten in GenoGPT, M365 Copilot oder anderen Plattformen produktiv einzusetzen. Gemeinsam entwickeln wir geeignete Anwendungsfälle, definieren ein praxistaugliches Governance-Modell und begleiten die Einführung bis in den Regelbetrieb.

Wenn Sie erfahren möchten, wie KI-Assistenten in Ihrer Genossenschaftsbank konkrete Entlastung und Qualitätsgewinne schaffen können, kommen Sie gerne auf uns zu.

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Stephan Ahlmeyer

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