CRR3 – Gemeinsam neue regulatorische Herausforderungen meistern
Die Umsetzung der ab 2025 geltenden CRR3-Anforderungen bringt für viele Organisationseinheiten der Banken erhebliche Veränderungen mit sich. Führungskräfte und Expert:innen müssen sich jetzt mit neuen Regeln, Anpassungen in bestehenden Prozessen und einer Fülle fachlicher Herausforderungen auseinandersetzen. Um frühzeitig Klarheit über den Umfang und praktikable Vorgehensweisen zu schaffen, haben wir zu einem intensiven Experten-Workshop eingeladen.
In unserem Kölner Office trafen sich am 19.3.2024 Spezialist:innen und Führungskräfte aus Privatbanken, Landesbanken und Spitzeninstituten der genossenschaftlichen Finanzgruppe. Gemeinsam mit Steffen Hortmann, Nils Kemmerle, Rainer Klingeler und David Schulze Wintzler wurden insbesondere die neuen Anforderungen zu Immobilienfinanzierungen, Spezialfinanzierungen sowie Änderungen bei externen Ratings und dem neuen Standardansatz für operationelle Risiken beleuchtet. Dabei standen praxisnahe Lösungen und der kollegiale Austausch im Mittelpunkt.
Intensiver Austausch
Warum Immobilien und Spezialfinanzierungen – was ändert sich konkret?
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Umsetzung der neuen Immobilienwertdefinition im Kreditrisikostandardansatz (KSA) und der Datenqualität bei Immobilienprojekten. Auch Spezialfinanzierungen und Infrastrukturprojekte standen im Fokus der Diskussionen.
Herausforderungen bei externen Ratings
Klar wurde: Der Wegfall der Sitzstaat-Methode und neue Anforderungen an die Due-Diligence-Prüfung erfordern eine sorgfältige Vorbereitung. Die Teilnehmer:innen diskutierten zudem die Nominierung der externen Ratingagenturen (ECAI) sowie die KSA-Gewichtung ungerateter Institute.
Operationelle Risiken neu bewertet
Die Einführung des neuen Standardansatzes für operationelle Risiken war ebenfalls ein zentraler Diskussionspunkt. Insbesondere der Umgang mit dem Business Indicator ( HGB- und IFRS-Bilanzierung) sowie dessen Zusammenhang mit dem Output-Floor wurden intensiv besprochen.
Der inspirierende Tag endete mit Networking und Kölsch auf unserer Dachterrasse – mit Blick auf den Kölner Dom.