BCBS 239: Risikodatenaggregation und -reporting

Zurück-Button

Das Thema BCBS 239 begleitet mittelgroße und große Institute bereits seit 2014 und kleinere Institute im Zuge der Umsetzung der neuen MaRisk seit 2017. Die 11 Grundsätze der BCBS 239 betreffen eine Vielzahl an Prozessen, Methoden, Daten, Anwendungen, Plattformen. Die Interpretation und Umsetzung sollte deshalb angemessen zukunftsfähig und ressourcenschonend sein sowie mögliche, interne Nutzen heben.

BCBS 239_Risikodaten_Reporting_CP BAP

BCBS 239 – Daten, Methoden, Systeme und Prozesse sowie deren Interpendenzen sind zu berücksichtigen!

Die 11 Grundsätze der BCBS 239 haben zum Ziel die Datenqualität deutlich zu verbessern sowie eine konsistente Überleitung von internem und externem Reporting zu ermöglichen. Durch die Zusammenführung von Finanz- und Risikodaten werden konsistente Berichte erzeugt und eine effizientere Gesamtbanksteuerung ermöglicht. Hierfür werden die Anforderungen an die Gesamtunternehmensführung und Infrastruktur, an die Risikodaten-Aggregationskapazitäten und an die Risikoberichterstattung erhöht.

BCBS 239_Grundsätze_CP BAP

Grundsätze der BCBS 239 – Datenqualität verbessern sowie eine konsistente Überleitung von internem und externem Reporting!

BCBS 239 Prüfungssicherheit und optimale interne Ergebnis- und Risikosteuerung

Das Umsetzungsziel der BCBS 239-Anforderungen ist neben der Prüfungssicherheit die Optimierung Ihrer internen Ergebnis- und Risikosteuerung.

Die aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen sind dabei:

BCBS-Compliance: Sicherstellung der BCBS 239-Compliance durch die spezifischen Anforderungen, z. B. Aufbau zentraler Datenhaushalt zur angemessenen Berichtserstellung, Etablierung von Datentransparenz und DQ-Prüfungen.

AnaCredit & Meldewesen: Aufbau und Integration der AnaCredit und weiterer aufsichtsrechtlicher Datenanforderungen in einen zentralen Datenhaushalt zur Datenlieferung aus einer BCBS 239-konformen Zielarchitektur an die Aufsicht.

FinRep-Meldung: Integration der relevanten Daten für den Evidenzprozess zur Ausfallansteckung bzw. Gesundung von Kreditnehmern in die Zielarchitektur.

Die Optimierung Ihrer Gesamtbanksteuerung wird erreicht durch:

Auskunftsfähigkeit der Bank bei Ad hoc-Anfragen: Etablierung eines Datenhaushalts als zentrale Datenbasis (z. B. DWH) für Ad hoc-Anfragen (z. B. Aufsicht, Vorstand).

Transparenz und schriftliche Fixierung: Dokumentation fachlicher Anforderungen, technischer Umsetzungen, Datenmodelle, DQ-Kontrollen sowie die Abbildung der Datenflüsse.

Optimierung durch harmonisierte Datenbasis und Berichte (DWH): Eine einheitliche und abgestimmte Datengrundlage ermöglicht Vergleichbarkeit von Ergebnissen.

Klare Funktionen und Verantwortungsbereiche: Klar definierte Zuständigkeiten und Ansprechpartner optimieren die Informationsbeschaffung und Abstimmungen bei neuen Anforderungen, DQ etc.

Datenmanagement: Identifikation von DQ-Fehlern und DQ-Niveaus innerhalb der Gesamtarchitektur und Schaffung von DQ-Transparenz über DQ-Berichte.

Frühzeitige Identifikation von Schwächen in der Datenqualität: Systematische Verbesserung der Datenqualität über das Aufzeigen von Schiefständen und klare Prozesse zur Steuerung und Eskalation von Maßnahmen.

Die Umsetzung dieser Anforderungen der Aufsicht sowie an Ihre interne Ergebnis- und Risikosteuerung erfordert von der Bank:

  • Tiefgreifende Erfahrung in der Umsetzung der BCBS 239
  • Hohe Expertise im Risikomanagement und in der Risikoberichterstattung
  • Angemessene, ressourcenschonende Auslegung der BCBS 239-Grundsätze
  • Tiefgreifende Erfahrungen bei Berichtsprozessen, Data Lineages und Data Dictionarys
  • Einführungskonzepte für Datenhaushalt, Data Management Organisation, Evidenz

In unseren Projekten haben wir die Handlungsfelder Governance und Organisation, IT-Architektur, Datenmanagement und Risikoreporting identifiziert, die die aufsichtsrechtlichen Anforderungen erfüllen und zugleich Ihre Gesamtbanksteuerung optimiert.

BCBS 239_Datenhaltung_CP BAP

BCBS 239: Ganzheitliche Datenhaltung von der Systemverarbeitung bis zur Risikoberichterstattung

CP BAP hat Expertise in der Gesamtumsetzung der BCBS 239 in allen Themenbereichen. Gleichzeitig unterstützt CP BAP einzelne Banken auch punktuell durch Experten in einzelnen Handlungsfeldern. Wir kennen die Steuerungslandschaft der Banken nicht nur auf dem Papier, sondern aus der Anwendung im Alltag. Damit haben wir das konzeptionelle Verständnis sowie praktische BCBS 239-Erfahrungen für eine effektive Umsetzung bzw. Optimierungspotenziale unter Berücksichtigung technischer Restriktionen zu erkennen.

DIESE PUBLIKATION KÖNNTE SIE INTERESSIEREN:

 ANSPRECHPARTNER

 CP BAP

David Schulze Wintzler
T +49 221 47 45 21 75
E-Mail schreiben

 CP BAP